Basti ist bei Amnesty, weil …

„Mit vollem Bauch lässt sich das Fasten leicht loben“ – weit schwerer mag es fallen, aktiv für das Faamnesty-jugend-bonn-testimonial-bastisten einzutreten.

Aber genau hier liegt der Knackpunkt, wenn man mich fragt, warum ich bei Amnesty oder grade in dieser Jugendgruppe bin. Zum Einem weiß ich, dass es weltweit Menschen gibt, die wegen ihrer Meinung festgehalten werden, gefoltert werden, oder einfach „verschwinden“.

Dass es weltweit Menschen gibt, die wegen ihrer Ethnie, Religion, ihrem Geschlecht oder ähnlichem diskriminiert, verfolgt und ihrer Freiheit beraubt werden. Dass es weltweit Menschen gibt, die vor Hunger, Leid oder Tod fliehen und im vermeintlichem Land der Träume angekommen wieder abgeschoben werden. Es gibt in jedem Land Menschenrechtsverletzungen. Ich bin der Meinung, dass wir in der Lage sind, daran etwas zu ändern. Und dass genau das eine der größten Aufgaben der Menschheit unserer Zeit ist. Ich möchte hier meinen Beitrag dazu beisteuern, den nur, wenn möglichst jeder, der kann, mit anpackt, ist dieses Ziel zu erreichen.
Zum Anderen macht die Arbeit innerhalb dieser Gruppe einfach Spaß. Man trifft Gleichgesinnte, die aber immernoch genug Unterschiede in Meinung und Ansicht haben, dass es nie monoton wird. Man kann seine Kreativität komplett ausschöpfen, wenn es darum geht, neue Aktionen zu planen und Leute zu animieren. Egal wo persönliche Fähigkeiten liegen, hier kann man sie einsetzen. Daher ist es vielleicht auch falsch, von ‚Arbeit‘ zu sprechen. Es ist viel mehr ein Hobby, das ich nicht missen möchte.
Auch für mich ist es nicht immer leicht, mich in eine neue Gruppe zu integrieren. Aber wenn man so aufgenommen wird, wie in dieser Jugendgruppe, ist das wirklich kein Hindernis!“

Post to Twitter

Eine Antwort hinterlassen